Allgemein Gesundheit

Einnahme, Dosierung und Anwendung von Kokosöl

Geschrieben von Julia Ullrich

In den letzten Jahren hat die Anwendung von Kokosöl, sei es innerlich oder äußerlich, stark zugenommen. Prinzipiell kann man sagen, dass aufgrund der Tatsache, dass Kokosnussöl ein rein natürliches Produkt ist, eine Überdosierung oder gar Nebenwirkungen nicht möglich sind. Dennoch wollen wir kurz darauf eingehen, auf was zu achten ist.

Kokosöl auf Haut und Haar

Die äußerliche Anwendung von Kokosnussöl ist besonders bei denjenigen beliebt, die zur trockenen oder leicht irritierbaren Haut neigen. Aber auch eine direkte Anwendung auf das Haar ist möglich, welches Linderung und Regeneration bringen soll.

In der Hautpflege gibt es mittlerweile viele Produkte, die zumindest einen geringen (meist aber einen hohen) Anteil an Kokosöl aufweisen. Doch auch das reine Kokosöl kann Feuchtigkeit spenden. Das liegt vor allem an den vorhandenen Vitaminen, Mineralstoffen und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen. Wichtig hierbei ist, dass reines Kokosöl hochwertiger ist und weitaus mehr pflegende Eigenschaften aufweist als normale Kosmetikprodukte. Hier am besten immer die Inhaltsangaben der Produkte durchlesen!

Kokosöl kann nicht überdosiert werden

Kokosöl ist bei Zimmertemperatur fest

Die Konsistenz von Kokosnussöl ist mit Haarwachs zu vergleichen. Bei Zimmertemperatur ist bei beiden eine feste Konsistenz zu beobachten. Das Kokosöl sollte ungefähr in haselnussgroße Mengen auf die Handflächen gegeben werden. Daraufhin sollte man es kurz in den Handflächen verreiben, um zu gewährleisten, dass es schmierbar ist. Und dann kann man es mit gutem Gewissen an die betroffenen Stellen auftragen. Bei Bedarf kann man natürlich auch mehr verwenden.

Weitere äußerliche Anwendungsgebiete

Besonders erwähnenswert ist, dass Kokosöl eine sehr gute Wirkung auf Neurodermitis, Schuppenflechte und sogar Akne hat. Der hohe Feuchtigkeitsgehalt und die antibakteriellen Wirkstoffe helfen dabei leicht entzündete Stellen zu beruhigen und abheilen zu lassen.

Ein weiterer Vorteil, den man durch die Anwendung von Kokonusssöl erhält, ist die Hilfe gegen Ungeziefer. Laut einigen Studien hilft schon eine geringe Menge Kokosöl dabei, Kopfläuse zu beseitigen und vorzubeugen. Auch ist es ein nützliches Mittel gegen Zecken (für Mensch und Tier). Die Prävention ist bereits gegeben, wenn man sich mehrmals pro Woche mit einer kleinen Menge Kokosöl einreibt.

Für die äußerliche Anwendung gibt es keine Überdosierung. Jeder kann Kokonusssöl anwenden, wie es für sie oder ihn richtig erscheint. Darüber hinaus liefert es einen kühlenden Effekt, der besonders im Sommer wohltuend erscheinen kann.

Wie bereits erwähnt, hilft die Anwendung auch auf den Haaren. Einerseits sorgt man dafür, dass die Haare ein nährreiches Pflegemittel erhalten, andererseits hilft Kokosöl auch beim Wachstum, Glanz und der Fülle der Haare. Jedoch muss man auch hier darauf achten, dass in normalen Kosmetikprodukten kein richtiges Kokosöl verwendet wird, sondern nur günstigeres Mineralöl. Dementsprechend sollten Sie sich nicht wundern, wenn der pflegende Effekt bei normalen Kosmetikprodukten ausbleibt (natürlich ist dies aber nicht zwangsläufig der Fall).

Kokosöl für die Innere Behandlung

Einige Studien gehen davon aus, dass ein Teelöffel Kokosnussöl täglich dabei helfen kann das Immunsystem zu stärken. So kann man sich gegen Erkältungen und Grippen schützen, aber auch dabei helfen bereits auftretende Krankheitssymptome zu beseitigen. Dies liegt vor allem an den Antioxidantien, die in purem Kokosnussöl enthalten sind.

Darüber hinaus resultiert durch die Einnahme von Kokosnussöl ein Gewichtsverlust. Dafür sorgen die Ketone, die ebenfalls im Produkt enthalten sind und den Fettabbau positiv beeinflussen. Dies geschieht zwar nur in Begleitung einer ausgewogenen Ernährung sowie einer gewissen sportlichen Tätigkeit, ist aber beständiger als manch andere Diät-Produkte. Zwar ist die daraus resultierende Abnahme gering, aber langfristig besser zu bewerten als andere Versuche.

Kokosnussöl wirkt sich laut verschiedenen Studien ebenso positiv aus bei anderen Krankheiten, wie z.B. Alzheimer, Kreislauferkrankungen oder Diabetes. Dennoch muss man erwähnen, dass es auch kritische Stimmen gibt, die einen intensiven Effekt von Kokosöl bezweifeln. Auf jeden Fall schadet die Einnahme jedoch nicht – weder auf äußerliche noch auf innerliche Ebene.

Hinweis: 1 TL Kokosöl täglich sind vollkommen ausreichend. Zwar sind keine Nebenwirkungen bekannt, dennoch sollte man es nicht mit der Einnahme übertreiben. Viel hilft nicht immer viel.

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Julia Ullrich