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Hund in Gefahr – So macht man den Garten für seinen Hund sicher

Geschrieben von Janina Winkler

Ein eigener Garten ist nicht nur für uns Menschen ein wunderbarer Ort, sondern auch für Hunde. Vierbeiner lieben es im Garten zu spielen, zu toben und sich zu entspannen. Um den Garten für den Hund zu einer Wohlfühloase zu machen, ist es besonders wichtig diesen sicher zu gestalten.

Garten hundesicher einzäunen

Um einem die Möglichkeit zu bieten, den Hund ohne Leine und ohne ständiger Beaufsichtigung im Garten zu lassen, sollte der Garten von einem passenden Zaun umgeben sein. Dabei gilt es einige Dinge zu beachten:

  • Um zu verhindern, dass der Hund den Zaun überspringen kann, sollte dieser circa 2 bis 3 Mal so hoch sein wie der Hund. Weitere Faktoren, wie Springvermögen oder Springfreudigkeit des Hundes, gilt es ebenfalls zu berücksichtigen.
  • Der Zaun sollte engmaschig sein, sodass der Hund nicht die Möglichkeit hat, sich durch Zwischenräume zu zwängen
  • Zudem ist es wichtig, den Zaun tief genug zu befestigen, damit der Hund nicht unter den Zaun durchgraben kann
  • Der Zaun darf keine Elemente haben, die den Hund verletzen könnten, wie beispielsweise Stacheldraht

Bei der Auswahl eines passenden Zauns stehen einem mehrere Optionen offen. Am besten eignen sich entweder Metallzäune aus Maschendraht oder Latten- bzw. Dichtzäune aus Holz.

Hund vor giftigen Pflanzen schützen

Viele Blumen und Pflanzen sind für Hunde schädlich und sollten deshalb entfernt oder für den Hund unzugänglich gemacht werden – durch beispielsweise einen Maschendrahtzaun oder Blumenkästen. Zu jenen gefährlichen Pflanzen gehören unter anderem  Narzissen, Tulpen und Lilien.

Vorsicht beim Einsatz von Chemikalien

Viele Dünge- und Unkrautvernichtungsmittel sind in der Regel für Hunde sicher. Andere hingegen können Krankheiten verursachen. Man sollte sich vor dem Gebrauch eines Mittels genau informieren, ob dieses schädlich für den Hund ist. Schädlingsbekämpfungsmittel, wie Schneckenkorn oder Rattengift, stellen eine große Gefahr für Hunde dar und müssen aus diesem Grund hundesicher gelagert werden.

Wasserstellen sichern

Die meisten Hunde lieben es in den Pool zu springen und zu planschen. Bei manchen Schwimmbädern oder Whirlpools sind die Wände allerdings zu hoch, um sicher wieder hinausklettern zu können. Sollte man einen Schwimmteich besitzen, gibt es mehrere Dinge zu berücksichtigen:

  1. Teichanlagen müssen regelmäßig gepflegt und gereinigt werden
  2. Da Teichfolien sehr empfindlich gegenüber spitzen Hundekrallen sind, ist es ratsam, auf feste Teichwannen auszuweichen
  3. Deko, Wasserpflanzen und Technik können kaputt gehen, wenn ein Hund durch das Wasser tobt und sollte deshalb hundesicher gemacht werden
  4. Häufig siedeln sich an einem Teich Tiere an. Wenn der Hund gerne jagt, ist Vorsicht geboten. Einige Kröten und Lurche können beim Hund zu Vergiftungen führen. Zudem sind viele einheimische Amphibien und Reptilien artengeschützt.
  5. Chemikalien, welche der Wasseraufbereitung dienen, können in einigen Fällen giftig sein für Hunde

Gartengeräte für den Hund unzugänglich machen

Aufgrund der Tatsache, dass Hunde sehr neugierig sind, werden sie auch Gartenwerkzeuge begutachten wollen. Aus diesem Grund sollten Unkrautvernichter, Kettensägen, Rasenmäher, Farb- und Lackdosen, Stromkabel, Mülleimer und ähnliches außerhalb der Reichweite eines Hundes gelagert sein. Für eine sichere Aufbewahrung eignet sich ein verschließbares Gartenhäuschen oder eine Kunstoffbox mit einem schließenden Deckel. Man sollte zudem seinen Hund im Blick behalten, wenn man die Geräte verwendet.

Entspannungsort für den Hund herrichten

Der klassische Aufenthaltsort eines Hundes ist die Hundehütte. Diese kann man sowohl kaufen, als auch selber bauen. Wichtig ist nur, dass die Hütte auf die Größe des Hundes zugeschnitten ist. Idealerweise ist die Öffnung der Hütte nach Süden oder Osten gerichtet, damit der Hund von der Morgensonne profitieren kann. Der Platz sollte dem Hund Schatten und Schutz vor Niederschlägen bieten.

Trinkgelegenheiten schaffen

Man sollte sicherstellen, dass der Hund im Garten einen Napf mit Frischwasser zur Verfügung stehen hat. Ansonsten kann es besonders an heißen Tagen gefährlich für den Vierbeiner werden. Den Napf sollte man allerdings nicht dauerhaft in die Sonne stellen und ihn regelmäßig auswaschen. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Bakterien und giftige Algen bilden.

Fazit

Man sieht also, dass einige Dinge zu beachten sind, wenn man seinen Hund im Garten frei laufen lassen will. Je nach Rasse und individuellen Charakter des Hundes sollte man viel Zeit in die Errichtung eines hundesicheren Gartens investieren. Mit Sicherheit wird es sich für den Hund und deren Besitzer/in lohnen.

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Janina Winkler