Allgemein Gesundheit

Kokosöl für die Haare

Haare sind Ausdruck unserer Persönlichkeit
Geschrieben von Julia Ullrich

Haare rahmen nicht nur das Gesicht ein, sondern leisten einen wesentlichen Beitrag sich immer wieder neu zu erfinden. Damit das Haar mit modernen Stylingprodukten und Färbemitteln Schritt hält, spielt die Pflege eine entscheidende Rolle. Hochwertige Inhaltsstoffe sind daher deutlich höher zu bewerten als bunte Verpackungen und irreführende Werbeversprechen.

Zu einem dieser wertvollen Inhaltsstoffe zählt Kokosöl. Früher als Geheimtipp gehandelt, gehört Kokosnussöl mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen zu den Pflegeprodukten, die in keinem Bad fehlen sollten. Geschädigtes Haar wirkt dank der Verwendung deutlich gesünder. Gleichzeitig wird Haarausfall vorgebeugt sowie feinem Haar zu sichtbar mehr Volumen verholfen.

Die Inhaltsstoffe und Wirkungen des Kokosöls

Das Öl der Kokosnuss wird aus dem Fruchtfleisch der Pflanze gewonnen. Trotz des Namens handelt es sich eigentlich um Kokosfett, da dieses Öl bei Zimmertemperatur fest wird. Die Konsistenz ist für die Haare perfekt, da sich das Kokosfett wie eine pflegende Maske auf der Kopfhaut verteilt. Nebenwirkungen sind selbst bei täglicher Verwendung nicht bekannt.

Kokosöl verfügt bereits ohne weitere Zusatzstoffe über eine Vielzahl pflegender Inhaltsstoffe. Darunter finden sich Aminosäuren, Selen und Linolsäure. Weiterhin finden sich in den Inhaltsstoffen Laurinsäure und eine Kombination verschiedener Vitamine. Beide Bestandteile wirken sowohl auf die äußere Struktur der Haare als auch das innere der Haarwurzel.

Die Wirkung auf die Haarstruktur

Haare sind Ausdruck unserer Persönlichkeit

Schönes Haar ist der Traum jeder Frau

Die Haarstruktur ist einer Vielzahl an Belastungen in allen vier Jahreszeiten ausgesetzt. Hierzu gehören nicht nur die gravierenden Temperaturunterschiede im Winter zwischen den Temperaturen in Freien und beheizten Räumen. Im Sommer leisten auch UV-Strahlen sowie das Chlor im Freibad einen Beitrag für eine trockene oder spröde Haarstruktur. Wer zusätzlich den falschen Inhaltsstoffen vertraut schadet seinen Haaren langfristig mehr als etwas Gutes zu tun.

Weiteren Einfluss auf die Haarstruktur üben auch genetische Faktoren aus. An erster Stelle steht hierbei ein verstärkter Haarausfall von dem nicht nur Männer betroffen sind. Ebenso ungeliebt sind Haare, die zu Spliss neigen. Der Haarbruch in den Spitzen trägt zu einer Haarstruktur bei, welche ohne die passende Haarpflege nur wenig attraktiv wirkt.

Die Zusammensetzung bestehend aus Vitaminen und anderen Pflegestoffen verbessert die Haarstruktur nicht nur kurzfristig. Da die Inhaltsstoffe bis in die Haarwurzel vordringen wachsen die Haare wesentlich stärker und kräftiger weiter. Wichtig ist hierfür jedoch eine regelmäßige Behandlung mit dem Öl der Kokosnuss, um die Haare vor schädlichen Einflüssen zu schützen.

Kann dieses Öl Haarausfall stoppen?

Haarausfall verfügt über eine Vielzahl an Ursachen. Die gute Nachricht ist, dass das Öl der Kokosnuss auf keine dieser Ursache eine negative Wirkung ausübt. Im Gegenteil:  die Kopfhaut und die Haarwurzeln werden in der Bildung neuer Haare unterstützt. Speziell wenn ein Nährstoffmangel für den Haarausfall verantwortlich ist, kann dieses Beautyprodukt eine Alternative zur Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sein. Zu diesem Zweck ist es ratsam das Öl direkt in die Kopfhaut einzumassieren und für wenige Minuten einwirken zu lassen.

Wachsen die Haare durch die Verwendung schneller?

Ein Zusammenhang zwischen der Wachstumsgeschwindigkeit und der Verwendung des Öls der Kokosnuss ist nicht festzustellen. Das Haarwachstum ist zum Großteil genetisch festgelegt. Da das Volumen sichtbar größer ausfällt, kann dies leicht mit einem schnelleren Haarwachstum verwechselt werden.

Die Haare können durch die hohe Hitzeentwicklung Schaden nehmen

Kokosöl darf nicht zusammen mit Glätteisen verwendet werden

Eignet sich Kokosfett zum Glätten der Haare?

Die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe legen sich wie eine Schutzschicht auf strapaziertes Haar. Aufgerautes Haar wird dadurch geglättet, wodurch die Haaroberfläche wesentlich weniger trocken erscheint. Von Natur aus krauses oder lockiges Haar kann jedoch nicht ausschließlich mit Hilfe von Kokosfett geglättet werden. Hier trägt die Verwendung dazu bei, Schädigungen aufgrund der Hitze des Glätteisens davonzutragen.

Die Wirkung von Kokosnussöl für eine trockene Kopfhaut

Trockene Kopfhaut ist eine der häufigsten Ursachen für Schuppen. Das Kokosfett hilft als Maske die Kopfhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Wird das Kokosfett zusätzlich in die Kopfhaut einmassiert lösen sich auch hartnäckige Schuppen ohne die Haarwurzel zu verletzen. Als positiver Nebeneffekt wirkt auch das Haar geschmeidiger und glänzender.

Effektiver Schutz vor Haarbruch

Spliss tritt bevorzugt in den Haarspitzen auf. Zu verdanken ist dies dem fehlenden Talg der bevorzugt die nah am Kopf befindlichen Haare glänzender macht. Durch die Bürste wird der Talg verteilt, erreicht jedoch nur selten die Haarspitzen. Diese benötigen daher eine zusätzliche Pflege. Das Kokosfett wird einfach in die Spitzen mit den Fingern eingearbeitet. Diese bleiben geschmeidiger und brechen somit seltener.

Die effektivste Anwendung von Kokosfett

Kokosöl kann man vielseitig einsetzen

Die Kokosnuss enthält wertvoll Stoffe

Kokosfett kann sowohl vor als auch nach der Haarwäsche angewendet werden. Vor der Haarwäsche eignet sich das Öl als Maske für eine trockene oder zu Schuppen neigende Kopfhaut. Das Öl wird in einer dünnen Schicht auf die Kopfhaut aufgetragen, einmassiert und für 30 Minuten dort belassen. Danach ist die Kopfhaut unempfindlicher aufgrund der Verwendung von Shampoo oder dem Kontakt mit warmen Wasser zu Trockenheit zu neigen.

Nach der Haarwäsche angewendet ist es ratsam ein silikonfreies Shampoo zu verwenden. Für das Trocknen der Haare ist kein Fön erforderlich. Das Trocknen der Haare an der Luft greift diese nicht an und schafft somit ideale Voraussetzungen für die Behandlung mit Kokosfett. Für die Behandlung ist eine kleine Menge, welche in etwas die Größe einer 1 Euro Münze hat, vollkommen ausreichend. Durch das Verreiben in den Händen schmilzt das Kokosfett und lässt sich wesentlich leichter in den Haaren verteilen.

In Kombination mit Wärme wirken die pflegenden Inhaltsstoffe des Kokosfett sehr viel effektiver. Dafür reicht es aus die Haare in ein trockenes Handtuch einzuwickeln. Einwirken kann das Kokosfett sowohl für eine halbe Stunde als auch die gesamte Nacht. Nach dem Einwirken sollte das Haar nochmals gewaschen werden, um die Rückstände restlos zu entfernen.

Biologisch angebaute Kokosnüsse versprechen die besten Ergebnisse

Kokosfett ist in erster Linie aufgrund der Kombination aus wertvollen Inhaltsstoffen optimal für die Haarpflege geeignet. Bei der Auswahl ist es daher wichtig naturbelassene oder auch Bioöle zu bevorzugen. Diese verfügen über alle Inhaltsstoffe, während bei anderen Produkten diese durch weniger schonende Verfahren herausgefiltert werden. Der nachhaltige Anbau trägt in den Anbauländern zudem zu weniger Umweltverschmutzung bei und hilft die dortigen Gewässer vor chemischen Substanzen zu bewahren.

Die Erfahrungen anderer Nutzer als Inspirationsquelle verwenden

Die Erfahrungsberichte von Kokosfett als Pflegeprodukt für die Haarpflege sind mehr als zahlreich. Zudem finden sich in diesen Berichten sehr viele nützliche Tipps und Tricks für die Anwendung. Die Erfahrungen geben weiterhin einen guten Überblick wie sich die Haare nach der ersten Anwendung oder auch längerer Anwendung zum positiven verändern.

Mit Kokosöl Haaren das gewisse Etwas verleihen

Mit nur einem Beautyprodukt den Haaren mehr Glanz und Volumen zu verleihen, klingt ganz nach einem Versprechen der bekannten Unternehmen. Das Öl der Kokosnuss hält dieses Versprechen jedoch mühelos ein. Die Behandlung kann zudem in die gewohnte Routine integriert werden. Die rein pflanzlichen Bestandteile verfügen zudem über keinerlei Nebenwirkungen und sind somit ebenfalls für die tägliche Verwendung geeignet.

About the author

Julia Ullrich